Pressemitteilungen

Hellweger Anzeiger 11.11.2015

Hellweger Anzeiger 02.11.2015

Montakt 19.09.2015

Ruhrnachrichten 03.2.2014


Lesung mit Knalleffekt“

Dortmunder Autorinnen stellen gelungenen Roman in Stadtteilbibliothek vor

Brackel. Eine Lesung mit reichlich Zündstoff bekamen die Besucher der Stadtteilbibliothek an der Oberdorferstraße geboten. Die Autorinnen Eva Encke und Roswitha Koert präsentierten ihr neues Werk „Gleich knallt's“.

Gabi und Charlotte könnten kaum unterschiedlicher sein. Hier die altgediente Krankenschwester, die stets einen markigen Spruch parat hat. Dort die durchaus engagierte Hausfrau und ambitionierte Mutter, die für ihren erkrankten Gatten natürlich nur das Beste will. Als Reinhard Reinermann mit Verdacht auf Gallenkolik ins Krankenhaus eingeliefert wird, ahnt er noch nicht, dass seine körperlichen Beschwerden nicht das einzige Leid bleiben werden.

Welten prallen aufeinander

Zwar bekommt er mit Krankenschwester Gabi eine fürsorgliche Pflegekraft, die sich liebevoll um ihre Patienten kümmert. Doch zeigt sich relativ schnell, dass Gabi und Ehefrau Charlotte nur schwerlich auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

In ihrem ersten gemeinsamen Buch „Gleich knallt's“ lassen Roswitha Koert und Eva Encke in Form der beiden Hauptfiguren zwei völlig verschiedene Welten aufeinander prallen. Das Ergebnis: reihenweise turbulenten Verwicklungen und hoch explosive Situationen. Passend zum Titel begann die Lesung in der Stadtteilbibliothek mit einem lauten Knall aus dem Hintergrund. „Das war Gabis Gymnastikhose. Die stand unter Spannung“, schmunzelte Roswitha Koert. Ein gelungener Start in eine Geschichte über zwei Frauen, die sich gegenseitig nichts schenken. Amüsant geschrieben, mit urkomischen Szenen, in denen der Humor das eine oder andere Mal in Form von wüsten Beschimpfungen durchaus ein wenig ins Vulgäre rutscht.

Eigene Erfahrungen

Dass dabei dennoch ein authentisches Bild des Krankenhausalltags vermittelt wird, liegt vor allem daran, dass die Autorinnen bewusst ihre eigenen Erfahrungen verarbeitet haben. „Natürlich ist da auch viel Fantasie dabei. Aber ich habe auch Erlebnisse als Ärztin mit eingebracht“, erklärte Eva Encke, seit fünf Jahren Mitglied der „Bloody Marys“, die eigentlich für ihre blutigen Kriminalromane bekannt sind. Die rund 30 Besucher in der Brackeler Bibliothek honorierten die Kreativität der Schriftstellerinnen nicht nur mit Applaus, sondern vor allem auch mit herzlichen Lachern.

Idee entstand vor drei Jahren

Die Idee eines gemeinsamen Buches hatten Koert und Encke vor etwa drei Jahren.

Jede gestaltete anschließend eine der beiden Hauptfiguren,

Das Buch „Gleich knallt's kostet im Handel 10,90 € (OCM-Verlag, ISBN 978-3-942672-18-4)

Stadtspiegel 02.05.2013

Die Mitglieder des AutorenKreisUnna laden ein zur Dinnerlesung (v.l.): Roswitha Koert, Susanne Limbach, Annette Wewers, Anna Maria Ross, Martin Kesper und Barbara Nobis.

 

Sechs Gänge,

sieben Geschichten

Erste Dinnerlesung des AutorenKreisUnna

 

Bei Kerzenschein sitzen die Gäste am gedeckten Tisch. Gespannt warten sie auf die sechs Gänge des Menüs. Aber noch mehr freuen sie sich auf das Beiwerk – sieben Geschichten, abgestimmt auf das lukullische Angebot und vorgetragen von Mitgliedern des AutorenKreisUnna (AKU).

Unna/Kamen.

Unter dem Motto „Lecker Lesen“ veranstaltet der AutorenKreis zusammen mit der Gaststätte „Morgentor“ in Unna am Samstag und Sonntag (4. Und 5. Mai) jeweils ab 19.00 Uhr seine ersten Dinnerlesungen inklusive abwechslungsreichem, dreistündigen Sechs-Gänge-Menü. Die Geschichten, die exklusiv zu den jeweiligen Rezepten geschrieben wurden, handeln von den Freuden und den Fallstricken der Liebe; sie sind daher bestens geeignet für (verliebte) Menschen, die sich oder ihrem Partner im Wonnemonat Mai eine Freude gönnen möchten.
Ein Sektcocktail plus stimmiger Geschichte eröffnet das delikate sechsgängige Lese-Menü. Hier nur ein paar Appetithappen: Wenn zur Vorspeise Stangenspargel mit Vanille-Meersalz-Butter und Kräutercreme serviert wird, lässt Anna Maria Ross die Restaurantbesucher an den Kochkünsten des verliebten Marek teilhaben.
Köstliches für Ohren und Gaumen offeriert auch die Kamener Autorin Roswitha Koert, die zur legierten Kartoffelcremesuppe mit Trüffeln eine verliebte Schweinedame auf Trüffelsuche schickt. Während sich die Gäste vor Ort bei Kerzenschein auf gebratene Fasanenbrust in Balsamicosauce freuen, entführt sie Roswitha Koerts zweite Geschichte auf die sagenumwobene Burg Regenstein. Auch die weiteren Geschichten und Gerichte werden die Gäste beglücken. Sie handeln beispielsweise von der Liebe zum Ingwer und von der betörenden Wirkung der Tonkabohne.
All diese Geschichten sind auch im Büchlein „Lecker Lesen“ zu finden, das ab dem 6. Mai bei der Buchhandlung im Buchhandel erhältlich ist. Neben den humorvollen, spannenden und bisweilen auch berührenden Geschichten enthält das Buch auch die bisher streng geheimen Rezepte des Chefkochs Jens Reckermann, der auch das Morgentor betreibt. Reservierungen für das Sechs-Gänge-Menü sind möglich im „Morgentor“ (Tel. 02303/539886).

Westfälischer Anzeiger 24.05.2012

Herzergreifender Hochgenuss

Roswitha Koert aus Bönen begeistert mit einer Lesung in der Alten Mühle

Von Karl Löbbe

Bönen Es war eine vortreffliche Idee, die Autorenlesung mit Roswitha Koert in den Ausstellungsraum der Alten Mühle zu verlegen. Die zahlreichen Besucher hatten auf diese Weise am Dienstagabend das Vergnügen eines unmittelbaren Kontaktes zur Autorin und einer intensiveren Wirkung hinsichtlich ihres Vortrages.

Roswitha Koert las zunächst aus ihrem im Jahr 2010 erschienenen Roman „Die Hexen von Kamen“, einer Geschichte aus dem späten Mittelalter, deren Spannungsbogen jedoch in unsere heutige Zeit hineinreicht. Der Roman dokumentiert, dass die Faszination von Magie und Zauberei auch heutzutage noch nichts von ihren Geheimnissen verloren hat. Koerts realistischer Schreibweise kann sich der Leser beziehungsweise Hörer nicht entziehen. Deren drastische und spannungsgeladene dramatische Wortwahl beschönigt nichts, sondern orientiert sich an einer mit historischen Fakten belegten Realität. Die Besucher waren begeistert: „Gerade die Verbindung der Lebenslinien der beiden Hauptpersonen erwecken nicht nur ein Gänsehaut-Gefühl,“ ist sich Barbara Reckerts sicher,„sondern ich sehe mich sogar in ähnlichen Situationen, weil ich mich von magischen Vorgängen angezogen fühle.“ Und für Gaby Enkelmann steht sogar fest: „Ich glaube, ich kann heute Nacht nicht schlafen.“

Im zweiten Teil ihrer Lesung stellte Roswitha Koerts Kurzgeschichten und Gedichte aus ihrem im Februar erschienen Band „Verschmolzen“ vor. Es sind Alltagsgeschichten, real und skurril zugleich, heiter und überraschend - gleichsam aus dem Leben gegriffen. Mit diesem Genre knüpft sie im Übrigen an ihre früheste Jugend an. Schon als Elfjährige konnte sie eine Kurzgeschichte in einem Fix-und-Foxi-Heft veröffentlichen, doch der ihr vor hergesagte verheißungsvolle Start in eine Schriftsteller-Karriere wurde unterbrochen durch den Beruf der Steuerberaterin. „Losgelassen hat mich das Schreiben aber nie, und als Rentnerin bleibt ja jetzt endlich Zeit,“ betont sie. Was für ein Glücksfall – nicht nur durch die Veröffentlichung ihres ersten Werkes. Wer jemals ihren Band „Verschmolzen“ in die Hand nimmt, wird ihn nur schwerlich wieder weglegen. Ihre Gedichte „Deine Liebe“ und „Verschmolzen“ waren jedenfalls ein sprachschöpferischer, zu Herzen gehender Hochgenuss und haben bei den Zuhörern des Abends einen bleibenden Eindruck hinterlassend.

Freitag, 10.02.2012 Westfälische Rundschau Kamen

Gedichte sind kein Hexenwerk

Nachdenkliches und Humorvolles - Roswitha Koert stellt mit "Verschmolzen" ihr zweites Buch vor

In ihrem Erstlingswerk fesselte sie ihre Leser mit einer magischen Geschichte um die Hexen von Kamen, inzwischen hält Roswitha Koert ihr zweites literarisches Produkt in den Händen. Kurzgeschichten und Gedichte, zum Schmunzeln, Nachdenken und manchmal auch sich selbst wieder erkennen.
"Verschmolzen" ist der Titel des neuen Buches. Relativ schnell hat sich die Autorin an die Umsetzung ihres zweiten literarischen Projekts gewagt. Immerhin waren die Kamener Hexen so erfolgreich, dass sie ein weiteres Mal aufgelegt worden sind.

Schriftstellerei als Lebenstraum
Einen unvorhersehbaren aktuellen Bezug zu einem tragischen Unglücksfall hat das Titelbild. Roswitha Koert hat das Foto von der Statue der zwei Liebenden in der Nähe von Savona aufgenommen - während einer Reise mit der Costa Concordia vor genau einem Jahr. Unterwegs auf einer Schiffstour, die in diesem Jahr ein so schreckliches Ende nahm und vielen Reisenden den Tod brachte. Auf ihrer Homepage hat Roswitha Koert anlässlich des Unglücks ein Gedicht verfasst.
"Verschmolzen" ist nicht nur das Paar auf dem Titelbild ihres zweiten Buches, sondern es sind auch die vielen Kurzgeschichten und Gedichte, Krimis, Liebesgeschichten, Skurriles und "immer auch etwas Romantisches." Viele Geschichten sind mitten aus dem Leben, erzählen von Mann und Frau, Jungen und Alten. Von denen, die schon ihr ganzes Leben miteinander teilen, denen, die sich nie finden konnten, und jenen, die vergessen sind. "Die Liebe, ja, das ist ein großes Thema", sagt Roswitha Koert, "aber manchmal, manchmal bringe ich die Männer auch um."
Mit der Schriftstellrei  ist für die 60-jährige ein Traum in Erfüllung gegangen: "Ich schreibe schon seit meiner Kindheit, habe aber dann beruflich zunächst eine ganz andere Richtung eingeschlagen." Roswitha Koert ist Steuerberaterin, war jahrelang selbstständig, hat sich 2007 zur Ruhe gesetzt. Und hatte dann plötzlich viel Zeit zu schreiben. Zunächst regelmäßig Kurzgeschichten für Zeitschriften, dann ihr erstes Buch.

Erstlingswerk schon in der zweiten Auflage
Das Manuskrpit bot sie dem OCM-Verlag in Dortmund an. Der Verkauf der "Hexen von Kamen" verlief so erfolgreich, dass es schon kurze Zeit später eine zweite Auflage gab.
Und jetzt hält Roswitha Koert schon ihr zweites Buch in den Händen. Druckfrisch, mit Geschichten, "so verschieden wie das Leben" und "gefühlvollen Gedichten", verschmolzen in einem einzigen Buch.
Weitere Informationen zur Autorin finden sich auf der Homepage unter www.roswitha-koert.de

Mittwoch, 08.02.2012 Hellweger Anzeiger

Kapitän Hook als Beifahrer

Roswitha Koert stellt neues Buch mit Kurzgeschichten vor

Menschliche Abgründe und Höhenflüge liegen im neuen Kurzgeschichten-Band von Roswitha Koert dicht beieinander. Sie beschreibt nüchtern auf gerade zwei Seiten, wie ein romantischer Kinoabend in einem kaltblütigen Doppelmord endet. Und in einer anderen Episode führt sie eine surreale Autofahrt mit Kapitän Hook und Wilhelm Tell zu einer unerwarteten Pointe.
Nach ihrem Roman "Die Hexen von Kamen" hat die 61 Jahre alte Autorin nun ein weiteres Buch vorgelegt - eine Sammlung von Kurzgeschichten und Gedichten. Ob Erlebnisse eines Penners, eine heimliche Liebe oder die Geschichte des Bullen von Bodenwerder, der zum Unterhosen-Model wird - Roswitha Koert glänzt durch witzige Einfälle.
Einige Episoden sind durch eigene Reiseerlebnisse inspiriert. Nur ein Gedicht über die gesunkene Costa Concordia, auf der Koert vor einem Jahr selbst auf Kreuzfahrt ging, hat es nicht mehr in den Sammelband namens "Verschmolzen" geschafft, sondern nur auf die Internetseite der Autorin. Eine Statue aus der italienischen Kreuzfahrt-Hafenstadt Savona ziert das Titelbild.
Roswitha Koert ist Steuerberaterin und 1951 in Kamen geboren. Sie entdeckte ihre Leidenschaft für das Schreiben bereits im Kindesalter. Inzwischen kann sie zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften, Journalen und Büchern vorweisen.
Ende 2010 erschien ihr erster Roman "Die Hexen von Kamen" über Anton Praetorius, der sich Ende des 16. Jahrhunderts als Lateinlehrer in Kamen gegen die Hexenverfolgung in der Stadt einsetzte.
Die nächste Lesung, bei der Roswitha Koert ihr Buch vorstellt, ist am Donnerstag, 29. März 2012 um 19.00 Uhr im Cafe zur Alten Post am Markt Königsborn in Unna. Der Eintritt ist frei.

Roswitha Koert: Verschmolzen
Kurzgeschichten und Gedichte
Taschenbuch, 174 Seiten, OCM-Verlag Dortmund
9,80 €

NWZ schrieb am 04.05.2011

"Hexen von Kamen" gefallen auch im Saterland

Autorenlesung Roswitha Koert liest in Ramsloh - Bestseller schnell vergriffen

Ramsloh. Im neuen Fachgeschäft "Lesen-Schreiben-Schenken" von Bianca Ahlers in Ramsloh hat am Sonnabend die aus Kamen stammende Autorin Roswitha Koert aus ihrem Roman "Die Hexen von Kamen" vorgelesen. Die 59-jährige Autorin, die seit 1997 in Ramsloh lebt, las vor interessierten Zuhörern aus ihrem 2010 erschienenen Erstlingswerk vor. Die Steuerberaterin hängte 2007 ihren Beruf an den Nagel, verkaufte ihre eigene Kanzlei und widmete sich ausschließlich der Schriftstellerei.

"Die Hexen von Kamen" spielt in der gut 40.000 Einwohner zählenden Stadt Kamen in Nordrhein-Westfalen. Einem reformierten Pfarrer gelingt es im späten Mittelalter, eine der Hexerei bezichtigte Frau vor dem Scheiterhaufen zu retten. Geschickt verbindet die Autorin ihre Geschichte mit der Gegenwart.

Zwei Jahre lang hat Roswitha Koert an ihrem ersten Roman geschrieben. Herausgekommen ist ein Bestseller. Die erste Auflage des spannenden Werkes war bereits nach acht Wochen vergriffen. Im Februar 2011 wurde der Roman der Saterländerin in zweiter Auflage aufgelegt.

Generalanzeiger Oldenburger Land schrieb am 04.05.2011

Autorin sorgte für Gänsehaut bei ihren Zuhörern

Die Wahl-Saterländerin Roswitha Koert las in Ramsloh aus ihrem ersten Roman mit dem Titel "Die Hexen von Kamen". Anlass war die Eröffnung des Geschäfts "Lesen-Schreiben-Schenken".

Ramsloh. Anlässlich der Eröffnung des Geschäfts "Lesen-Schreiben-Schenken" in Ramsloh von Bianca Ahlers gab es am Sonnabend eine Lesung mit der aus Kamen stammenden Roswitha Koert. Die 59-jährige Autorin, die seit 1997 Ramsloh zu ihrer Wahlheimat erkoren hat, las vor zahlreichen Zuhörern aus ihrem 2010 erschienenen ersten Roman "Die Hexen von Kamen" und sorgte damit bei den Zuhörern für Gänsehaut.
Lange habe sie davon geträumt, Schriftstellerin zu werden, berichtete Koert. Sie habe sich aber zunächst nicht getraut und den Beruf der Steuerfachangestellten erlernt. Später wurde sie Bilanzbuchhalterin und selbständige Steuerberaterin. 2007 verkaufte Koert ihre Kanzlei, sagte dem Stress "ade" und beschäftigte sich mit ihrem Hobby, der Schriftstellerei.

Der Roman spielt in ihrem Heimatort.

Roswitha Koert versteht es, die Zuhörer mit ihrer Geschichte über den Pfarrer Anton Praetorius und seinen verzweifelten Kampf gegen den Hexenglauben zu fesseln. Die Geschichte des Romans "Die Hexen von Kamen" spielt größtenteils in der heute gut 40.000 Einwohner zählenden Stadt Kamen in Nordrhein-Westfalen, der Heimatstadt der Autorin. Bei der Recherche zu ihrem Roman sei sie auf die Person Anton Praetorius gestoßen, einen Kämpfer gegen Hexenverfolgung, der im späten Mittelalter für einen gewissen Zeitraum in Kamen gelebt hatte. Anton Praetorius führte einen vehementen Kampf gegen die Hexenverfolgungen.

Die erste Auflage war bereits nach acht Wochen restlos vergriffen, so dass im Februar dieses Jahres die zweite Auflage druckfrisch eingetroffen ist.

Mittwoch, 19.01.2011 Westfälische Rundschau Kamen

Sehr gut besucht war die Lesung in der Stadtbücherei am 12.01.2011, als Roswitha Koert aus ihrem neu erschienenen Buch "Die Hexen von Kamen" las. Gab es Hexen, gibt es sie heute noch? Dieser Frage geht die in Kamen geborene Autorin in ihrem ersten Roman nach. Hexerei und Magie verpackt sie dabei in einer packenden Geschichte. Eine weitere Lesung mit der Autorin findet am Samstag, 22. Januar, um 11 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung statt.

Dienstag, 30.11.2010 Hellweger Anzeiger

Gratwanderung zwischen Mittelalter und Neuzeit

Der mutige Pfarrer Anton Praetorius als Held eines Romans, der in Vergangenheit und Gegenwart spielt: Roswitha Koerts Ansatz für ihr erstes Buch ist gewagt. Doch die Hobby-Autorin schafft es, die beiden Welten geschickt miteinander zu verbinden.

Roswitha Koert strahlt. In den Händen hält sie ihr druckfrisches Buch „Die Hexen von Kamen“. Gerade hat sie es beim Verlag abgeholt. „Ich musste nicht einmal einen Druckkostenzuschuss zahlen“, sagt sie stolz. Die erste Auflage ist 500 Bücher stark. Für ein Erstlingswerk durchaus eine Würdigung.

„Ich war gerade schon in den Kamener Buchhandlungen und habe einige Exemplare dort verteilt“, berichtet die ehemalige Steuerberaterin. Roswitha Koert ist seit vielen Jahren leidenschaftliche Hobby-Autorin. Die gebürtige Kamenerin schrieb bereits als Kind gerne Geschichten, dennoch blieb es zunächst nur eine Freizeitbeschäftigung. Sie besuchte die Schreibwerkstatt der Volkshochschule in Dortmund, fertigte kleinere Werke an, wie Gedichte und Kurzgeschichte.

Seitdem sie sich 2007 zur Ruhe setzte, gab es zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften. So stellte beispielsweise der WDR einige Gedichte von ihr vor. Im Mai veröffentlichte sie einige Zeilen in einer Aphorismen-Anthologie. Zusätzlich steuerte sie zum Foto- und Geschichtenband „Zipfel auf und weg“ drei Kurzgeschichten bei.

Nebenbei schrieb sie aber fleißig an ihrem ersten Roman. Bereits im August gab es eine erste Lesung im Haus der Stadtgeschichte beim Weinfest, obwohl sie zu dem Zeitpunkt noch keinen Verlag hatte, der das Buch veröffentlichen würde. Ob letztlich Magie im Spiel war, dass der Dortmunder Verlag so schnell zusagte, ihr Buch herauszubringen, ist nicht nachzuweisen. Möglich wäre es schon, denn es ist ein magisches Werk.

Samstag, 27.11.2010 Westfälische Rundschau Kamen

Kamen. Sie hat lange davon geträumt. Jetzt ist Roswitha Koerts größter Wunsch Wirklichkeit geworden. Die 59-Jährige Autorin hält ihren ersten gedruckten Roman in den Händen.
Eine Mischung aus Realität und Fiktion ist es geworden: „Die Hexen von Kamen.“ Wie der Titel verrät, spielt die Geschichte größtenteils in Roswitha Koerts Heimatstadt. „Ich wollte über magische Fähigkeiten schreiben“, erklärt die Autorin. Während ihrer Recherchen sei sie schließlich auf die Person Anton Praetorius gestoßen. Der Kämpfer gegen Hexenverfolgung im späten Mittelalter lebte nämlich für einen gewissen Zeitraum auch in Kamen.

„Das Thema fand ich wahnsinnig spannend.“ Bei ihren tiefergehenden Recherchen fielen Roswitha Koert Sachbücher vom Unnaer Pastor Hartmut Hegeler in die Hände. „Die haben mir sehr geholfen, denn ich wollte die historische Figur Anton Praetorius’ authentisch wiedergeben.“

Aber das ist nur eine Ebene des Romans. Parallel zu Praetorius’ Leiden im späten Mittelalter hat Roswitha Koert einen zweiten Erzählstrang gesponnen. Der handelt von der fiktiven Protagonistin Regina, die in der heutigen Zeit lebt und „außergewöhnliche Fähigkeiten“ besitzt. „Am Ende verknüpfen sich beide Ebenen. Mehr wird aber nicht verraten“, sagt die Autorin mit einem Augenzwinkern. Nur so viel: „Es ist kein esoterisches Buch geworden.“

Geschichten schreibt sie schon seit ihrer Kindheit. Als Roswitha Koert mit 12 Jahren ihre erste Veröffentlichung hatte, prophezeite ihr der Comic-Mogul Rolf Kauka, bekannt durch die Fix und Foxi-Hefte, eine große Schriftstellerkarriere. Die stellte die Kamenerin aber erst einmal hinten an. Stattdessen machte sie sich als Steuerberaterin selbstständig. Doch das Schreiben habe sie nie aufgegeben, betont Koert.

2007 setzte sie sich schließlich zur Ruhe und veröffentlichte regelmäßig Kurzgeschichten in Zeitschriften. Mit „Die Hexen von Kamen“ hat Roswitha Koert vor zwei Jahren begonnen. Jeden Dienstag schrieb sie von morgens bis abends an ihrem Roman. Das Manuskript bot sie schließlich dem OCM-Verlag in Dortmund-Sölde an. Mit Erfolg und ohne Druckkostenzuschuss. „Darauf bin ich stolz.“